Salvete! Willkommen!

In der Arbeitsgemeinschaft der Elternräte und Freunde der Humanistischen Gymnasien Hamburgs treffen sich seit über zwanzig Jahren Eltern und Lehrer der altsprachlichen Gymnasien zum regelmäßigen Gedankenaustausch über die Belange der beteiligten Schulen und die schulpolitischen Entwicklungen in der Hansestadt.
In der Arbeitsgemeinschaft – auch bekannt unter dem einprägsamen Namen „Die Römer“ – engagieren sich seit 1992 Mitglieder der Elternräte, die Fachvertreter der Alten Sprachen, die Schulleitungen und Freunde der fünf Schulen Christianeum, Johanneum, Matthias-Claudius-Gymnasium, Sankt-Ansgar-Schule und Wilhelm-Gymnasium, um für das besondere Schulprofil der humanistischen Gymnasien in der Hamburger Schullandschaft zu werben. An ihnen lernen die Schüler bereits ab der 5. Jahrgangsstufe Latein; parallel dazu wird der Englischunterricht der Grundschule fortgeführt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ab der 8. Jahrgangsstufe Altgriechisch zu erlernen.

Römertage
Unter dem Motto „Die Römer kommen“ veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft im Rhythmus von zwei Jahren einen Römertag zur griechisch-römischen Antike, an dem sich die Alten Sprachen mit ihrem gesamten Bildungsauftrag einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Durch vielfältige Aktionen der beteiligten Schulen wird ein Einblick in die Lebendigkeit und Vielseitigkeit des täglichen und kulturellen Lebens in der Antike gegeben. Das Programm reicht von Tempelmodellbau und Herstellung von Wachstäfelchen über antike Mythologieprojekte und Physik in der Antike bis hin zu Gladiatorenkämpfen und schulübergreifenden Musikvorführungen – ein großartiges Spektakel, das immer wieder Kinder und Erwachsene begeistert. Zum größten Schulfest Hamburgs kommen regelmäßig viele Gäste, nicht zuletzt, um sich über das besondere Schulprofil der altsprachlich-humanistischen Gymnasien zu informieren.

Bei sonnigem Wetter konnten am 26.September 2015 rund 2.000 Interessierte beim Römertag am Johanneum in Winterhude die Lebendigkeit des altsprachlichen Unterrichts erleben. Auch Schulsenator Ties Rabe lies sich das Ereignis nicht entgehen.

Vorträge
logo_green_100x130logo_yellow_100x130logo_Blue_100x131gifAlternierend zu den Römertagen laden „Die Römer“ zu Vorträgen ein, die Themen der Antike oder Überlegungen zur humanistischen Bildung insgesamt beleuchten und regelmäßig von Oberstufenschülern, Lehrern, Eltern und an klassischer Bildung Interessierten besucht werden.  Die Vorträge decken ein weites Themenspektrum ab:

  • Latein und Griechisch – Klassische Bildung eröffnet Horizonte“ (Prof. Dr. Stefan Kipf, Humboldt Universität zu Berlin, 2006)
  • Zukunft braucht Herkunft – Humanistische und gymnasiale Bildung im 21. Jahrhundert“ (Prof. Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultur, 2011)
  • Ist Antike von gestern? – Überlegungen zur Neupräsentation der Antikensammlung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg“ mit anschließender  Führung durch die Sammlung (Dr. Frank Hildebrandt, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, 2013).
  • Rom sei Dank! – Warum wir alle Caesars Erben sind“ (Prof. Dr. Karl-Wilhelm Weeber, Bergische Universität Wuppertal, 2014)
  • Sprachbildung und Lateinunterricht – Zur integrativen Kraft einer alten Sprache (Prof. Dr. Stefan Kipf, Humboldt-Universität zu Berlin, 2006)

Zielsetzung
Die Römer“ treten für die Bewahrung und Förderung der altsprachlich-humanistischen Bildungstradition in der Hansestadt ein. Sie melden sich in bildungspolitischen Diskussionen zu Wort und machen eine breite Öffentlichkeit auf die zeitlose Aktualität altsprachlich-humanistischer Bildung aufmerksam.

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